LITERATUR

Bibliophagie & SprachWut sind vielleicht Voraussetzungen dafür, dass ein/e Leser*in irgendwann zur Autor*in wird. An den Formulierungen meiner Vorbilder habe ich mich abgearbeitet; 2016 ist mein erster Erzählband bei Drava erschienen.* Die Erzählung "Drüben" wurde 2015 mit dem exil-literaturpreis ausgezeichnet.

"Mit entrückten Bildern nähert sich Eder dieser entfernten Welt.
Einer Welt, die sich zum Bereisen kaum eignet
und die so gar nicht zum Verweilen einlädt.
Frei assoziierend fängt sie das Fremde ein.
Poetisch portioniert sie es in kleine Happen,
um es besser verdaulich zu machen."

Edit Rainsborough, Literaturhaus Wien

"So werden Details des armenischen Alltags zu Chiffren einer ebenso tragischen wie verschlungenen Historie, beispielsweise bei der kulturgeschichtlichen Dekodierung einer postsowjetischen Schokoladenpackung oder einer schmutzigen Spitalmatratze (...)"

Sabine Haupt, literaturkritik.de

Zur Lesung der Erzählung "Aljonkas Augen" in den <Ö1-RADIOGESCHICHTEN> am 09.06. 2017, 11.05 – 11.25 schrieb Edith-Ulla Gasser:

„Barbara Eder ist Jahrgang 1981, und im Genre der Reisereportage ebenso versiert, wie in der literarischen Beschreibung von Gesehenem und Erlebtem. Die Autorin berichtet in ihren sieben Erzählungen des Bands „Die Morsezeichen der Zikaden" auf eine ebenso sachliche wie poetische Weise über das Leben in den Ländern am Rand der ehemaligen Sowjetunion. „Aljonkas Augen" blicken in Armeniens Hauptstadt Jerewan allerorten von einem Schokoladenpapier, dessen Design in mehreren historisch und farblich abgestuften Variationen existiert.Diese Beobachtung wird für Barbara Eder zum Ausgangspunkt für eine Reise durch die jüngere Geschichte des Kaukasus-Staats".


Gelesen hat Silvia Meisterle. Auszüge aus der Lesung finden sie demnächst hier


JOURNALISMUS

Ausgewählte journalistische Interviews der Jahre 2008–2016 finden sie hier. Sie wurden geführt mit | The Queering Yerevan Collective | Krista Beinstein | Vina Yun | Martin Schenk | David Staretz | Aleksandar Zograf | Julia Reichert

Ausgewählte Reportagen & Essays

Wiener Zeitung – EXTRA | Der Geist der digitalen Utopie | Das Trauma der Vergangenheit | Dunkelzonen des Stadtgebiets | Denken in Sprechblasen

Essays
| Tracing the Theremin. Post-Thatcherism’s sonic obsessions | Auszug Bilderstrom – On Támás Bakos

COMIC-REZENSIONEN

Die Texte aus meiner aktuellen Comic-Kolumne finden sie hier
| "Stuck Rubber Baby" von Howard Cruse | "Madgermanes" von Birgit Weyhe | "Sexile" von Jamie Cortez | "Unterzakhn" von Leela Corman | "Aya" von Albouet/Oubrerie

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder

Dank für die Unterstützung meiner Arbeit geht an
2014 | start-stipendium für literatur 2016 | schreibwerkstatt der jürgen-ponto-stiftung


* Barbara Eder ist Teilnehmer_in des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann. Hier gibt es nähere Informationen zur Funktionsweise von Affiliate Links!